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Anmeldung zum Seminar Organisierter Leistungsmissbrauch durch Süd-Ost-Europäer (074320)

Insbesondere Jobcenter in städtischen Ballungsgebieten sind zunehmend mit organisiertem Leistungsmissbrauch durch EU-Bürger konfrontiert. Nach § 7 Absatz 1 Satz 2 sowie Absatz 2 Zweites Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) sind die vorgenannten Personen samt ihrer Angehörigen vom Leistungsbezug ausgeschlossen, wenn sie in der Bundesrepublik Deutschland weder Arbeitnehmer noch Selbstständige sind. Diese Ausschlusskriterien umgehen die am (organisierten) Leistungsmissbrauch beteiligten Personen und Organisationen mit zahlreichen Betrugsmanövern, die es zu erkennen und aufzudecken gilt. Ziel des Seminars ist es, die Teilnehmer über die bekannten Verhaltens- und Verfahrensweisen aufzuklären, Strategien zur Bekämpfung zu entwickeln sowie Möglichkeiten der Ahndung als nachhaltige Prävention aufzuzeigen.

Schwerpunkte:

•Tatmuster und Erkennungsmerkmale

•Strategien für interne Maßnahmen entwickeln

•Prüfung der Anspruchsvoraussetzungen

•Arbeitnehmerstatus/Selbstständigkeit

•Anhaltspunkte für eine vorgespiegelte selbstständige Tätigkeit

•Überprüfung des tatsächlichen Aufenthalts in der BRD (Meldeaufforderung)

•Überprüfung der Unterkunft und der Vermieter (Mietpreisüberhöhung, Mietpreiswucher)

•Überprüfung des Arbeitgebers

•Umgang mit Leistungsbeziehern nach Leistungsbewilligung (z. B. Prüfung der Kindergeldgewährung)

•Ahndung von Leistungsmissbrauch

Dozent(en): Ralf Steinbusch

2.3.2020, 9:00-16:00

Entgelt: 100,00 €


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